Varianzverfahren

Wir helfen, Qualität zu finden und zu sichern.

Varianzverfahren dienen der Ermittlung optimaler Lösungen für die Entwicklung kleinerer und grösserer Areale. Als begleitendes Büro setzen wir bei Wettbewerben, Studienaufträgen, Testplanungen und Workshop-Verfahren alles daran, optimale Bedingungen zu schaffen und höchste Ansprüche an die Prozessgestaltung zu erfüllen. Wir liefern fundierte, zielführende Grundlagen für die beteiligten Fachbüros sowie für die Jury und garantieren eine transparente und faire Durchführung des Verfahrens.

Laufende Verfahren

Die bestehende Anlage der Heilpädagogische Schule (HPS) in Heerbrugg platzt aus allen Nähten und kann deshalb keine weiteren Menschen mit Beeinträchtigung mehr aufnehmen. Sie wurde über die Jahre mehrfach erweitert und mit Provisorien versehen, was zu einer heterogenen Struktur sowie einer in die Jahre gekommenen Bausubstanz geführt hat. Zudem weist die bestehende Anlage betriebliche Mängel sowie Defizite bei den Räumen und der Infrastruktur auf.

Die Gemeinde Eggersriet ist Eigentümerin der Parzellen Nrn. 582 und 969 und beabsichtigt, diese im Rahmen einer qualitätssichernden Entwicklung zu veräussern. Zu diesem Zweck führt sie einen Projekt- und Investorenwettbewerb durch. Das Verfahren dient gleichzeitig der Auswahl eines städtebaulich, architektonisch und freiräumlich überzeugenden Projekts sowie einer geeigneten Investorenschaft für die Realisierung. Der Grundstückverkauf ist an die Weiterbearbeitung des empfohlenen Wettbewerbsbeitrags gebunden.

Die Schulgemeinde Appenzell plant eine Erweiterung und Umstrukturierung der Schulanlage Hofwies im Dorfzentrum.

Abgeschlossene Verfahren

Im Auftrag der VENTO AG hat die ERR AG die Durchführung des Varianzverfahrens für die Arealentwicklung Heimstrasse im St.Galler Lerchenfeldquartier begleitet. Die VENTO AG betreibt dort fünf genossenschaftliche Wohnbauten. Aufgrund eines ausgewiesenen Erneuerungsbedarfs hat die Betreiberin beschlossen, ein neues Wohnbauprojekt zu realisieren. Ziel ist es, das Areal in einem verträglichen Mass baulich zu verdichten und zugleich zeitgemässen, gemeinnützigen Wohnraum zu schaffen.

Die ERR AG verantwortete die Vorbereitung und Organisation des Projektwettbewerbs auf Einladung, die Verfahrensbegleitung sowie die Koordination zwischen Bauherrschaft, Planungsteams und Jury. Zur Sicherstellung eines qualitativen Architektur- und Freiraumprojekts wurden acht Architekturbüros eingeladen, welche zusammen mit einem Landschaftsarchitekturbüro einen Projektbeitrag erarbeiteten. Alle Projektteams reichten einen Projektbeitrag ein.

Die eingesetzte Jury erkor den Projektbeitrag «Tick, Trick und Track» des Architekturbüros bürge wendel architekten gmbh aus Wil und des Landschaftsarchitekturbüros Atelier für Landschaftsarchitektur klg aus St.Gallen zum Sieger.

Der Projektbeitrag überzeugt durch seine städtebauliche Setzung und den gelungenen Übergang zwischen den gebauten Strukturen und dem offenen Landschaftsraum. Die drei parallel zueinander angeordneten Gebäudekörper lassen grosszügige Freiraumstrukturen in Ost-West-Richtung entstehen. Die Längsbauten fügen sich optimal in das nach Norden abfallende Gelände ein. Mit einer einfachen Tragwerkskonstruktion wird die Fläche effizient genutzt und die Flexibilität bei der Grundrisseinteilung verbessert. Mit 117 Wohnungen weist der Projektbeitrag eine hohe, für den Ort geeignete Verdichtung auf.

Die regionalen Sportvereine Tennisclub Oberuzwil und Badmintonclub Uzwil stossen an die Kapazitätsgrenzen ihrer baulichen Infrastruktur. Um in Zukunft gemeinsame Synergienutzungen zu fördern, sollen die beiden Vereine an einem Standort zusammengeführt werden.

Der Bedarf an labormedizinischen Leistungen nimmt aufgrund der demographischen Entwicklung und der Verschiebung vom stationären in den ambulanten Bereich deutlich zu.

Auf der grossen Wiese im Süden des Schlösslis von Ottoberg soll mit einer qualitativen und ortsverträglichen Überbauung der Dorfkern gestärkt und neuer Wohnraum geschaffen werden.

Die Kantone Appenzell Ausserrhoden und St.Gallen, die Stadt St.Gallen sowie die Gemeinde Teufen treiben gemeinsam die neue Velohauptverbindung Teufen – St.Gallen voran.

Auf dem Gebiet Auholz, welches sich an zentraler Lage in Sulgen befindet, befindet sich grosse Brachflächen und im Bereich der Mischbauten eine alte Bausubstanz der Sulvag AG.

ERR AG
FSU SIA

Teufener Strasse 19
9001 St.Gallen