Die Schulgemeinde Appenzell plant die Erweiterung und Umstrukturierung der Schulanlage Hofwies im Dorfzentrum. Da die bestehende Anlage ihre Kapazitätsgrenzen erreicht hat, soll zusätzlicher Schulraum geschaffen und die Anlage funktional sowie räumlich weiterentwickelt werden.
Die ERR AG begleitete im Auftrag der Schulgemeinde Appenzell den Studienauftrag im selektiven Verfahren – von der Vorbereitung und Organisation des Verfahrens über die Präqualifikation und die Koordination der Projektteams bis zur Unterstützung der Jury bei der Beurteilung der Beiträge.
Aus 30 Bewerbungen wurden im Rahmen der Präqualifikation sechs Projektteams ausgewählt. Alle Teams erarbeiteten einen Projektbeitrag. Die Jury kürte den Beitrag «Trottiweg» des Architekturbüros Studio berardi miglio aus Zürich in Zusammenarbeit mit USUS Landschaftsarchitektur aus Zürich zum Sieger.
Der siegreiche Beitrag überzeugt durch die sorgfältige Verbindung von Neubau, Bestand und Freiraum. Ein kompakter Neubau, gezielte Rochaden im Bestand und ein separater Kindergarten ergänzen die bestehende Anlage. Der Neubau übernimmt die Fluchten des bestehenden Schulgebäudes und fügt sich selbstverständlich in die Gesamtanlage ein.
Die Freiraumgestaltung und die optimierten Wegführungen verbessern zudem die Bedingungen für den Fuss- und Veloverkehr sowie für die Schulbusse. Durch die geschickte Setzung und Umstrukturierung gelingt es dem Projektteam, die geforderten Schulräume effizient unterzubringen und gleichzeitig die Qualitäten der bestehenden Anlage weiterzuentwickeln.
Im Auftrag der VENTO AG hat die ERR AG die Durchführung des Varianzverfahrens für die Arealentwicklung Heimstrasse im St.Galler Lerchenfeldquartier begleitet. Die VENTO AG betreibt dort fünf genossenschaftliche Wohnbauten. Aufgrund eines ausgewiesenen Erneuerungsbedarfs hat die Betreiberin beschlossen, ein neues Wohnbauprojekt zu realisieren. Ziel ist es, das Areal in einem verträglichen Mass baulich zu verdichten und zugleich zeitgemässen, gemeinnützigen Wohnraum zu schaffen.
Die ERR AG verantwortete die Vorbereitung und Organisation des Projektwettbewerbs auf Einladung, die Verfahrensbegleitung sowie die Koordination zwischen Bauherrschaft, Planungsteams und Jury. Zur Sicherstellung eines qualitativen Architektur- und Freiraumprojekts wurden acht Architekturbüros eingeladen, welche zusammen mit einem Landschaftsarchitekturbüro einen Projektbeitrag erarbeiteten. Alle Projektteams reichten einen Projektbeitrag ein.
Die eingesetzte Jury erkor den Projektbeitrag «Tick, Trick und Track» des Architekturbüros bürge wendel architekten gmbh aus Wil und des Landschaftsarchitekturbüros Atelier für Landschaftsarchitektur klg aus St.Gallen zum Sieger.
Der Projektbeitrag überzeugt durch seine städtebauliche Setzung und den gelungenen Übergang zwischen den gebauten Strukturen und dem offenen Landschaftsraum. Die drei parallel zueinander angeordneten Gebäudekörper lassen grosszügige Freiraumstrukturen in Ost-West-Richtung entstehen. Die Längsbauten fügen sich optimal in das nach Norden abfallende Gelände ein. Mit einer einfachen Tragwerkskonstruktion wird die Fläche effizient genutzt und die Flexibilität bei der Grundrisseinteilung verbessert. Mit 117 Wohnungen weist der Projektbeitrag eine hohe, für den Ort geeignete Verdichtung auf.
Die regionalen Sportvereine Tennisclub Oberuzwil und Badmintonclub Uzwil stossen an die Kapazitätsgrenzen ihrer baulichen Infrastruktur. Um in Zukunft gemeinsame Synergienutzungen zu fördern, sollen die beiden Vereine an einem Standort zusammengeführt werden.
Die bestehende Anlage der Heilpädagogische Schule (HPS) in Heerbrugg platzt aus allen Nähten und kann deshalb keine weiteren Menschen mit Beeinträchtigung mehr aufnehmen. Sie wurde über die Jahre mehrfach erweitert und mit Provisorien versehen, was zu einer heterogenen Struktur sowie einer in die Jahre gekommenen Bausubstanz geführt hat. Zudem weist die bestehende Anlage betriebliche Mängel sowie Defizite bei den Räumen und der Infrastruktur auf.
ERR AG
FSU SIA
Teufener Strasse 19
9001 St.Gallen