STANDORTANALYSE OLMA

Im Rahmen einer groben Machbarkeitsstudie untersuchte die ERR AG, wie sich der Abbruch der Olma-Halle 9 auf die räumlichen und baulichen Strukturen des Olma-Areals auswirkt. Die Olma-Halle 9 sollte als Folge des Baus der dritten Autobahnröhre durch den Rosenberg zurückgebaut werden. Mit der Standortanalyse wurde der Blick über das Areal geöffnet, um aufzeigen zu können, wo und wie ein Ersatz der Halle 9 erfolgen und wie die Bau- und Freiraumstruktur neu organisiert werden können.

Für die Studie waren drei im Rahmen der Arbeit ermittelte und definiert Zielrichtungen massgebend: Mit Blick auf die Olma als Institution verfolgte die Studie den Ansatz, das Areal als Teil der Stadt auszubilden und es in der Stadt zu verwurzeln. Das Areal soll keine überzeichnete Geste im Stadtbild, sondern lediglich eine optimale Erkennbarkeit aufweisen, die sich aber durchaus prägnant abzeichnen kann. Zudem soll das Areal so organisiert sein, dass es eine betrieblich optimale Abwicklung der Tätigkeit bietet. Für die Besucherinnen und Besucher steht der angenehme Aufenthalt im Zentrum. Die Einbindung in den Stadt- und Strassenraum ist wiederum das Ziel aus Sicht der Stadt resp. des öffentlichen Raumes. So soll die Orientierung im Stadt- und Strassenraum gewahrt und erkennbar sein.

Unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren hat die ERR AG Skizzen angefertigt, welche die bestmögliche Entwicklung des Areals aufzeigen. Diese Annäherungsskizzen veranschaulichen einen möglichen langfristigen Endzustand. Für die Erstellung des möglichen Ersatzneubaus ergaben sich aus den Skizzen zwei potenzielle Standorte. Deren Eignung wurde anhand diverser Kriterien wie zum Beispiel der gesamtstädtischen Erkennbarkeit, der betrieblichen Kapazität oder der gesellschaftlichen Akzeptanz überprüft.

Anhand des ausgewählten Standortes hat die ERR AG mögliche Entwicklungsansätze geprüft und in verschiedenen Varianten dargestellt. Diese Entwicklungsvarianten zeigen auf, wie sich das Olma-Areal mit der Setzung des Ersatzneubaus am Standort der heutigen «Arena» mittel- bis langfristig weiterentwickeln kann und welches Entwicklungspotenzial so für die Olma-Messen und die Stadt entsteht.

Mit den Planungsvorgaben wurden die Ansätze für die Arealentwicklung festgehalten. Die mittlere Hauptgasse kann als Rückgrat des Areals erhalten werden. Der Neubau kann zusammen mit der südwestlich benachbarten bestehenden Halle 7 und einer potenziellen Erweiterung nach Nordosten eine neue, grosse Halle ergänzend zur SGKB-Halle bilden. Dazwischen entsteht die neue, zentrale Freifläche, mit einer Öffnung gegen Südosten. Ergänzt werden die beiden Hallen durch weitere Hallen im Sockel der Bebauung entlang der St. Jakob-Strasse und durch einen Hochpunkt, der sich im Strassenraum der St. Jakob-Strasse erkennbar zeigt. Zusammen mit dem Freiraum bildet der Hochpunkt den Hauptzugang zum Areal.

Weitere Projekte

In der Gemeinde Nesslau wurde in einem zweistufigen Verfahren mit Vorselektion ein Schutzinventar im Bereich Kultureinzelobjekte erarbeitet.

Im Rahmen der Ortsplanungsrevision liess die Gemeinde Mörschwil die ortsbauliche Studie Schulstrasse ausarbeiten.

Die politische Gemeinde Oberbüren hatte die Liegenschaft Parz. Nr. 744 in Niederwil erworben und plante, diese entweder im Baurecht abzugeben oder sie zu verkaufen.

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