Statt wie üblich einen Winter- und einen Sommerausflug zu veranstalten, ging es für uns dieses Jahr für drei Tage auf Büroreise nach Dijon. Als historische Hauptstadt des Burgunds blickt Dijon auf eine lange Geschichte zurück und war einst Sitz der Herzöge von Burgund, deren Einfluss das Stadtbild bis heute prägt.
Kurz nach unserer Ankunft am Donnerstagmittag erkundeten wir Dijons historisches Zentrum bei einer spannenden Stadtführung. Die Eule, das inoffizielle Wappentier der Stadt, begegnete uns dabei immer wieder. Der Überlieferung nach geht ein Wunsch in Erfüllung, wenn man die Eule mit der linken Hand berührt. Über die Jahrhunderte wurde die Figur deshalb von unzähligen Händen glattpoliert. Auch wir liessen uns diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen und platzierten unsere Wünsche. Und wenn man schon einmal in Dijon ist, der Hauptstadt des Senfs, darf ein Besuch im Senfladen inklusive kleiner Degustation natürlich nicht fehlen.
Bei schönstem Wetter begaben wir uns am Freitag auf die «Route des Grands Crus» und entdeckten die wunderschöne Landschaft des Burgunds und ihre Weinberge auf dem Weg nach Beaune. In Beaune hat uns das «Hospices de Beaune» zum Staunen gebracht. Das ehemalige Krankenhaus wurde 1443 erbaut und ist bis heute in einem sehr guten Zustand. Das Bauwerk mit den farbigen Dächern, das heute ein Baudenkmal von Frankreich ist, fand schon damals eine ansehnliche Verbreitung, sodass die Dächer heute als typisch für die Region gelten.
Am Nachmittag verbrachten wir unsere Zeit im «Château du Clos de Vougeot», umgeben von Reben und gutem Wein. Auch wenn auf dem Anwesen heute kein Wein mehr produziert wird, bleibt es doch ein Symbol für die Geschichte des burgundischen Weins. Natürlich haben wir im Anschluss die Chance auch genutzt, um den vielberühmten burgundischen Wein zu degustieren, über den wir so viel am Nachmittag erfahren haben.
Den Abend haben wir anschliessend bei einem grossen Topf traditionellem Bœuf bourguignon und in guter Gesellschaft ausklingen lassen. Am Samstagvormittag setzten wir uns mit dem Wandel von Alt zu Neu auseinander und haben die Stadt nochmals ganz anders kennengelernt. Um das Erlebnis im Burgund abzurunden, besuchten wir vor dem Mittagessen noch das Museum des burgundischen Lebens, bevor wir nach dem Mittagessen gestärkt Richtung Heimat aufbrachen.
Wir blicken auf abwechslungsreiche, spannende und schöne Tage zurück, die uns als Team noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Schön bist du da! Am Montag, 10. August, hat Neal seine Ausbildung als Zeichner Fachrichtung Raumplanung bei uns gestartet und absolviert gleichzeitig die technische BMS. Neal ist in St. Gallen aufgewachsen und zuhause und freut sich auf den gemeinsamen Büroalltag, viele neue Erfahrungen und alles, was auf ihn zukommt.
Wir freuen uns, ihn auf seinem Weg in die Berufswelt begleiten zu dürfen, und wünschen ihm viel Freude, spannende Erlebnisse und einen super Start bei uns!
Bei sommerlich heissen Temperaturen führte uns unsere interne Weiterbildung letzten Donnerstag in den Schwänberg, die älteste urkundlich erwähnte Siedlung im Appenzellerland. Erstmals wurde der Weiler bereits im Jahr 820 in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erwähnt. Nach den Appenzeller Freiheitskriegen entwickelte sich der Schwänberg zu einem prestigeträchtigen Wohnbezirk und zählt bis heute zu den geschichtsträchtigsten Orten der Region.
Unsere Exkursion begann mit einem Spaziergang vom Bahnhof Schachen zum Schwänberg. Unterwegs machten wir einen Abstecher in die Weissbachschlucht, deren eindrückliche Naturkulisse für eine willkommene Abwechslung sorgte. Im Weiler angekommen, besichtigten wir zusammen mit Thomas Fuchs das Alte Rathaus, das zwischen 1627 und 1630 erbaut wurde und heute ein Museum beherbergt. Die Ausstellung vermittelt spannende Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Schwänbergs und seiner Bewohnerinnen und Bewohner.
Ein weiteres Highlight war der sogenannte Rutenkamin im ältesten noch erhaltenen Gebäude der Region aus dem Jahr 1491 – ein eindrückliches Zeugnis der damaligen Baukunst. Nach den interessanten Einblicken in die Geschichte und Kultur der Region liessen wir den Tag in gemütlicher Runde ausklingen bei einer kühlen Erfrischung und etwas vom Grill. So fand eine gelungene Weiterbildung an einem geschichtsträchtigen Ort einen passenden Abschluss.
Letzte Woche sind wir sportlich ins Wochenende gestartet: Am Freitag haben wir mit viel Motivation, Teamgeist und guter Laune am Plausch & Firmen Cup des Grümpeli St. Otmar teilgenommen. Für den Sieg hat es leider nicht ganz gereicht, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Der Anlass war eine tolle Gelegenheit, auch ausserhalb des Arbeitsalltags als Team zusammenzukommen, gemeinsam aktiv zu sein und eine gute Zeit miteinander zu verbringen.
ERR AG
FSU SIA
Teufener Strasse 19
9001 St.Gallen