Die 40-jährige Turnhalle in Salez ist stark sanierungsbedürftig und müsste aufgrund der strengeren Normen für Erdbebensicherheit ertüchtigt werden. Aufgrund der hohen Sanierungskosten hat der Gemeinderat deshalb entschieden, dass die Turnhalle nicht mehr saniert, sondern durch einen Ersatzneubau ersetzt werden soll. Zur Einhaltung des öffentlichen Beschaffungswesens wurde ein selektiver Projektwettbewerb durchgeführt.
Die mithilfe einer Präqualifikation ausgewählten 10 Teilnehmenden haben alle einen Projektbeitrag erarbeitet und abgegeben. In zwei Jurytagen mit jeweils mehreren Rundgängen erkor die Jury das Projekt «bastian» zum Sieger. Der Projektbeitrag wurde von der ARGE Cukrowicz Nachbaur Architekten ZT GmbH aus Bregenz und Ghisleni Partner AG aus St.Gallen in Zusammenarbeit mit Vogt Landschaftsarchitekten AG aus Zürich erarbeitet.
Der Projektbeitrag begeistert mit der gelungenen Strategie, nicht nur alles unter einem Dach zu organisieren, sondern vor allem auch in eine ästhetische architektonische Figur zu giessen. Die ortsbauliche Setzung wie auch die allgemeine Organisation der Freiräume überzeugen. Vor allem durch die Strahlkraft des architektonischen Ausdrucks und der ansprechenden Räumlichkeit von Foyer, Halle und Bühne verspricht das Haus entsprechend seiner Nutzung ein wertvoller Ort der Begegnung in Sennwald zu werden.
Im Auftrag der VENTO AG hat die ERR AG die Durchführung des Varianzverfahrens für die Arealentwicklung Heimstrasse im St.Galler Lerchenfeldquartier begleitet. Die VENTO AG betreibt dort fünf genossenschaftliche Wohnbauten. Aufgrund eines ausgewiesenen Erneuerungsbedarfs hat die Betreiberin beschlossen, ein neues Wohnbauprojekt zu realisieren. Ziel ist es, das Areal in einem verträglichen Mass baulich zu verdichten und zugleich zeitgemässen, gemeinnützigen Wohnraum zu schaffen.
Die ERR AG verantwortete die Vorbereitung und Organisation des Projektwettbewerbs auf Einladung, die Verfahrensbegleitung sowie die Koordination zwischen Bauherrschaft, Planungsteams und Jury. Zur Sicherstellung eines qualitativen Architektur- und Freiraumprojekts wurden acht Architekturbüros eingeladen, welche zusammen mit einem Landschaftsarchitekturbüro einen Projektbeitrag erarbeiteten. Alle Projektteams reichten einen Projektbeitrag ein.
Die eingesetzte Jury erkor den Projektbeitrag «Tick, Trick und Track» des Architekturbüros bürge wendel architekten gmbh aus Wil und des Landschaftsarchitekturbüros Atelier für Landschaftsarchitektur klg aus St.Gallen zum Sieger.
Der Projektbeitrag überzeugt durch seine städtebauliche Setzung und den gelungenen Übergang zwischen den gebauten Strukturen und dem offenen Landschaftsraum. Die drei parallel zueinander angeordneten Gebäudekörper lassen grosszügige Freiraumstrukturen in Ost-West-Richtung entstehen. Die Längsbauten fügen sich optimal in das nach Norden abfallende Gelände ein. Mit einer einfachen Tragwerkskonstruktion wird die Fläche effizient genutzt und die Flexibilität bei der Grundrisseinteilung verbessert. Mit 117 Wohnungen weist der Projektbeitrag eine hohe, für den Ort geeignete Verdichtung auf.
Die regionalen Sportvereine Tennisclub Oberuzwil und Badmintonclub Uzwil stossen an die Kapazitätsgrenzen ihrer baulichen Infrastruktur. Um in Zukunft gemeinsame Synergienutzungen zu fördern, sollen die beiden Vereine an einem Standort zusammengeführt werden.
ERR AG
FSU SIA
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9001 St.Gallen