Das Areal der drei Hochbauten im Goldacher Quartier Bachfeld ist nach Zonenordnung unternutzt und soll unter Berücksichtigung städtebaulicher und freiräumlicher Aspekte verdichtet werden. In Auftrag der HRS Real Estate AG bzw. der Japako Immobilien AG wurde ein Studienauftragsverfahren auf Einladung durchgeführt.
Vier der fünf eingeladenen Teams haben zum Studienauftrag einen Projektbeitrag erarbeitet und eingereicht. Den Studienauftrag gewonnen hat das Team Zita Cotti Architekten AG in Zusammenarbeit mit Kolb Landschaftsarchitekten GmbH beide mit Sitz in Zürich.
Der Projektbeitrag überzeugt mit seiner gelungenen Setzung der Neubauten in den Bestand. Ebenfalls gelingt es den Verfassenden den Aussenbereich gut in das Konzept einzubeziehen und die verschiedenen sozialen Bereiche miteinander zu verbinden. Die Grundrisse sind gut und grosszügig proportioniert und mit einer klaren Trennung von Tag und Nachtbereichen versehen. In den Oberen Stockwerken werden die Wohnungen mit einem Aussenraum und Seesicht aufgewertet.
Im Auftrag der VENTO AG hat die ERR AG die Durchführung des Varianzverfahrens für die Arealentwicklung Heimstrasse im St.Galler Lerchenfeldquartier begleitet. Die VENTO AG betreibt dort fünf genossenschaftliche Wohnbauten. Aufgrund eines ausgewiesenen Erneuerungsbedarfs hat die Betreiberin beschlossen, ein neues Wohnbauprojekt zu realisieren. Ziel ist es, das Areal in einem verträglichen Mass baulich zu verdichten und zugleich zeitgemässen, gemeinnützigen Wohnraum zu schaffen.
Die ERR AG verantwortete die Vorbereitung und Organisation des Projektwettbewerbs auf Einladung, die Verfahrensbegleitung sowie die Koordination zwischen Bauherrschaft, Planungsteams und Jury. Zur Sicherstellung eines qualitativen Architektur- und Freiraumprojekts wurden acht Architekturbüros eingeladen, welche zusammen mit einem Landschaftsarchitekturbüro einen Projektbeitrag erarbeiteten. Alle Projektteams reichten einen Projektbeitrag ein.
Die eingesetzte Jury erkor den Projektbeitrag «Tick, Trick und Track» des Architekturbüros bürge wendel architekten gmbh aus Wil und des Landschaftsarchitekturbüros Atelier für Landschaftsarchitektur klg aus St.Gallen zum Sieger.
Der Projektbeitrag überzeugt durch seine städtebauliche Setzung und den gelungenen Übergang zwischen den gebauten Strukturen und dem offenen Landschaftsraum. Die drei parallel zueinander angeordneten Gebäudekörper lassen grosszügige Freiraumstrukturen in Ost-West-Richtung entstehen. Die Längsbauten fügen sich optimal in das nach Norden abfallende Gelände ein. Mit einer einfachen Tragwerkskonstruktion wird die Fläche effizient genutzt und die Flexibilität bei der Grundrisseinteilung verbessert. Mit 117 Wohnungen weist der Projektbeitrag eine hohe, für den Ort geeignete Verdichtung auf.
Die regionalen Sportvereine Tennisclub Oberuzwil und Badmintonclub Uzwil stossen an die Kapazitätsgrenzen ihrer baulichen Infrastruktur. Um in Zukunft gemeinsame Synergienutzungen zu fördern, sollen die beiden Vereine an einem Standort zusammengeführt werden.
ERR AG
FSU SIA
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