12.09.2011

Buchs

Die Gemeinde Buchs erlässt den kommunalen Richtplan

Die Gemeinde Buchs, mit 11‘160 Einwohnern und 5‘920 Arbeitsplätzen, hat 2009 ein Leitbild und darauf basierend im folgenden Jahr einen Masterplan für die weitere räumliche Entwicklung der Gemeinde erarbeitet. Diese Vorgaben werden nun schrittwiese in die ordentlichen Planungsinstrumente Richtplan und Zonenplan überführt. Von 2010 bis 2011 hat ERR Raumplaner FSU SIA in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung räumliche Konzepte und anschliessend den Richtplan erarbeitet und den heutigen Vorstellungen und Erfordernissen angepasst. Der Richtplan wurde vom Gemeinderat am 12. September 2011 erlassen. Im Anschluss daran kann nun die Erarbeitung des Zonenplans erfolgen.

In Buchs stellen sich vielfältige Herausforderungen. Insbesondere soll Buchs als Regionalzentrum gestärkt werden. Die Aufwertung des öffentlichen Raums und der Umgang mit dem Wandel vom ländlichen Ort zur urbanen Zentrumsge-meinde sind weitere wichtige Themen, mit denen sich die Gemeinde in den nächsten Jahren auseinandersetzen muss. Um den Herausforderungen zu begegnen wurden neun Strategien definiert, die in den Entwicklungskonzepten und im Richtplan vertieft wurden:

  • Buchs als urbanes Regionalzentrum positionieren
  • Raum für den Wirtschaftsstandort gewährleisten
  • Den Bildungsstandort Buchs stärken
  • Buchs als Wohnstandort weiterentwickeln
  • Das Siedlungsgebiet strukturieren
  • Die Attraktivität des öffentlichen Raums erhöhen
  • Räume für Erholung, Freizeit und Kultur anbieten
  • Landschaftsräume erhalten und aufwerten

Als Resultat der Planung liegen die räumlichen Konzepte Regionale Funktionen und Rahmenbedingungen, Siedlung, Landschaft und Verkehr und darauf aufbauend der Richtplan und die Richtplankartei vor. Die Konzepte zeigen die erwünschte räumliche Entwicklung der Gemeinde detailliert auf, während im Richtplan der Handlungsbedarf dargestellt ist. Die Richtplankartei enthält unter anderem Aussagen zu den Fristigkeiten und den Zuständigkeiten in Bezug auf die anzugehenden Massnahmen.

Alle Grundlagen, das Gesamtkonzept und der Richtplan inkl. Richtplankartei, sind in einem Ordner zusammengefasst. Die Richtplankartei wurde zudem in einer elektronischen Datenbank erfasst. Sie ist mit dem GIS kompatibel und lässt sich durch die Gemeinde selbstständig nachführen.